Erste laparoskopische fasciotens-Anwendung Schweiz
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Auf dem Bild von links nach rechts: Dr. Pascal Jeanmonod, Prof. Dieter Berger, Dr. Gereon Lill, Dr. Dietmar Eucker.

Herr Prof. Dr. Berger berichtet im Detail:

Heute erfolgte die erste laparoskopische Anwendung der standardisierten Faszientraktion nach fasciotens bei einem rezidivierenden Nabelbruch, einer epigastrischen Hernie und einer Rektusdiastase zwischen 6 und 7 cm von unterhalb des Nabels bis zum Xiphoid. Wir führten eine minimal-invasive Stapler-assistierte Rekonstruktion der Mittellinie durch, wobei wir die vordere und hintere Scheide schlossen und die Rekonstruktion mit einem retromuskulären 15 x 28 cm großen Netz auf PVDF-Basis ergänzten, das sich im MRT gut darstellen und dreidimensional rekonstruieren ließ. Die Traktion wurde für 20 min appliziert, führte aber bereits nach 5 min zu einer vollständigen Adaptation der Mittellinie. Der Stapler konnte im Vergleich zu unseren Erfahrungen bei früheren Eingriffen ohne Traktion wesentlich einfacher eingesetzt werden!

Vielen Dank an Dr. Dietmar Eucker für die Entwicklung der Technik der Faszientraktion und an Dr. Gereon Lill und sein Team von fasciotens für die Bereitstellung eines ausgereiften Gerätes, das auch bei laparoskopischen/endoskopischen Eingriffen einfach zu bedienen ist!!!

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